Wie du als Handballer einseitige Belastungen und Verletzungen vorbeugen kannst!

Lesezeit 3 Min.

Eine starke Seite führt automatisch zu einer schwachen Seite

Handballer sind dafür bekannt, dass sie einen stärkeren Arm besitzen, mit dem sie besonders hart, präzise und oft werfen. Diese dominante Seite wird öfter benutzt als die andere Seite und fühlt sich in der Bewegung natürlicher an. Das führt dazu, dass der "Wurfarm" häufiger eingesetzt wird und dadurch noch dominanter und stärker wird. Dieses aufgebaute Ungleichgewicht der beiden Extremitäten ist oft mit blossem Auge zu erkennen. Der starke Arm, sowie die zugehörige Schultermuskulatur, Nacken und Brustmuskulatur sind oft größer und stärker.

Was ist das Problem an einer extrem starken Seite?

Fehlhaltung

Ist deine Körpermuskulatur unterschiedlich stark ausgebildet kann es zu Fehlhaltungen führen und dich gesundheitlich einschränken sowie dein Effizienz im Sport verringern. Dabei ist es nicht der Wurfarm der Sorgen bereite, sondern dein schwacher Arm. Dieser ist sportlich gesehen vernachlässigt und dadurch anfälliger für Verletzungen. Anders betrachtet hat ein Bewegungsapparat eines Handballers ohne Dysbalancen viel Vorteile. Zwei gleich starke Arme machen dich resistenter gegen Verletzungen. Das trainieren beider Arme führt zudem zu einer besseren Koordination, sodass auch dein Wurfarm davon profitiert und du zu einem besseren Spieler wirst!

 

Wie kann ich meine schwache Seite stärken?

Um dein Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen ist es wichtig die richtigen Übungen zu machen. Du solltest deine Körperseiten einzeln trainieren, anstatt dich auf Übungen wie normale Liegestütze oder Klimmzüge zu konzentrieren. Bei diesen Bewegungen würde der Körper ganz von selbst seine starke Seite bevorzugen und das Problem des Ungleichgewichts wäre nicht gelöst.

Eine gute Alternative zu normalen Liegestütze sind in diesem Fall die Bogenschützen-Liegestütze:

Bei Bogenschützen-Liegestütze kommt es darauf an eine saubere Ausführung auf beiden Seiten zu erlernen. Nur so kannst du deine Ungleichheiten entgegen wirken. Solltest du merken, dass du mit deiner starken Seite mehr Wiederholungen schaffst als mit deiner schwachen, dann bemühe dich die Wiederholungszahlen auf beiden Seiten anzupassen. Falls dies nicht immer gelingt, beginne mit deiner schwachen Seite und schaue wie viele Wiederholungen du schaffst. Darauf mache die gleiche Anzahl an Wiederholungen mit deiner starken Seite. So arbeitest du daran beide Seiten auszugleichen.

Dein Trainingsplan sollte dich immer ausgewogen fordern um Dysbalancen zu verhindern. Weiterhin solltest du darauf achten, dass du dich von Training zu Training steigerst und deiner Muskulatur immer aufs Neue reizt. Wenn du noch auf der Suche nach einem passenden Trainingsplan bist, der vielseitig arbeitet, deine Dysbalancen beachtet und und funktionelle Übungen beinhaltet, dann schau mal in unser Trainingsprogramm rein.

 
 
 

Wie du als Handballer einseitige Belastungen und Verletzungen vorbeugen kannst!

 

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Eine starke Seite führt automatisch zu einer schwachen Seite

Handballer sind dafür bekannt, dass sie einen stärkeren Arm besitzen, mit dem sie besonders hart, präzise und oft werfen. Diese dominante Seite wird öfter benutzt als die andere und fühlt sich in der Bewegung natürlicher an. Das führt dazu, dass der "Wurfarm" häufiger eingesetzt wird noch dominanter und stärker wird im Vergleich zum anderen Arm. Dieses aufgebaute Ungleichgewicht der beiden Extremitäten ist oft mit blossem Auge zu erkennen. Der starke Arm, sowie die zugehörige Schultermuskulatur, Nacken und Brustmuskulatur sind oft größer und stärker.

 
 

Was ist das Problem an einer extrem starken Seite?

Das entstandene Ungleichgewicht der Muskulatur, Bänder und Sehnen ist eine Problematik die deinen Körper gesundheitlich einschränkt. Deine Körpermuskulatur ist unterschiedlich stark ausgebildet und es können dadurch Fehlhaltungen mancher Körperpartien auftreten, da unsere Muskulatur auch eine stützende und schützende Funktion hat. Bei Handballern ist oft anzusehen, dass eine Schulter höher positioniert ist, als die andere. Die gut ausgebildete Wurfarm-Muskulatur schafft es die anliegende Schulter in Position zu halten, während die vernachlässigte Seite inklusive Schulter eher hängt. Die benachteiligte Schulter ist schwach, ungeschützt und wirkt sich nachteilig auf den oberen Stütz- und Bewegungsapparat aus. Diese muskulären Unterschiede und damit verbundenen Fehlstellungen führen zu einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit. Stell dir deinen Körper wie ein Boot vor. Wenn ein Boot nur auf einer Seite beladen ist, ist es nicht in der Lage schnell und effizient zu fahren. Zudem ist es anfälliger zu kentern. Dein Körper unterliegt einem ähnlichem Prinzip. Besitzt du zwei starke Arme mit ausgeglichen trainierter Muskulatur, bist du in der Lage bessere Leistung zu bringen und dich bei Stürzen oder unerwarteten Bewegungen zu schützen. Zudem macht es dich zu einem stärkeren und besseren Spieler, wenn du zwei starke Seiten besitzt. So hast du einen Vorteil gegenüber deinen Gegenspielern und hast ein geringeres Risiko dich zu verletzen.

 
 

Wie kann ich meine schwache Seite stärken?

Um dein Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen ist es wichtig die richtigen Übungen zu machen. Du solltest deine Körperseiten einzeln trainieren, anstatt dich auf Übungen wie normale Liegestütze oder Klimmzüge zu konzentrieren. Bei diesen Bewegungen würde der Körper ganz von selbst seine starke Seite bevorzugen und das Problem des Ungleichgewichts wäre nicht gelöst.

Eine gute Alternative zu normalen Liegestütze sind in diesem Fall die Bogenschützen-Liegestütze:

 
 
 
 

Bei Bogenschützen-Liegestütze kommt es darauf an eine saubere Ausführung auf beiden Seiten zu erlernen. Nur so kannst du deine Ungleichheiten entgegen wirken. Solltest du merken, dass du mit deiner starken Seite mehr Wiederholungen schaffst als mit deiner schwachen, dann bemühe dich die Wiederholungszahlen auf beiden Seiten anzupassen. Falls dies nicht immer gelingt, beginne mit deiner schwachen Seite und schaue wie viele Wiederholungen du schaffst. Darauf mache die gleiche Anzahl an Wiederholungen mit deiner starken Seite. So arbeitest du daran beide Seiten auszugleichen.

Dein Trainingsplan sollte dich immer ausgewogen fordern um Dysbalancen zu verhindern. Weiterhin solltest du darauf achten, dass du dich von Training zu Training steigerst und deiner Muskulatur immer aufs Neue reizt. Wenn du noch auf der Suche nach einem passenden Trainingsplan bist, der vielseitig arbeitet, deine Dysbalancen beachtet und und funktionelle Übungen beinhaltet, dann schau mal in unser Trainingsprogramm rein.